Barock : Das Kind des Kardinals

Das Kind des Kardinals

EUR 9,90


Ein delikates Gespür fürs Absurde! - Louis de Bernières legt mit Das Kind des Kardinals den dritten Teil seiner südamerikanischen Farce vor. Wieder dreht sich alles um das unorthodoxe Anden-Dorf Cochadebajo de los Gatos in dem eigentümliche Philosophen und Priester, reformierte und daher fast inaktive Huren in einer friedlichen Anarchie zusammenleben. Ein mexikanischer Musiker verliebt sich in ein Zwillingspaar, ohne diesen Umstand zu bemerken. Die Hure Dolores macht nebenbei ein Restaurant auf und bietet das legendäre Gericht Huhn für den richtigen Mann an, welches so scharf ist, daß es Wettbewerbe darüber gibt, wer mehr vertragen kann. Wie schon im zufälligen Krieg des Don Emmanuel und Senor Vivo und dem Coca Lord lebt dieses Buch von De Bernières Fähigkeit, seine Geschichte heraus zusprudeln. Seine tiefgründige und ausschweifende Prosa quilt über, vor Liebe zu seinen Figuren. De Bernières hat eine einzigartige Gabe für Ironie und den Fortgang einer Geschichte. Der Frieden von Cochadebajo wird bedroht, weil Kardinal Guzman eine neue Art Inquisition einführt und das Dorf zu seinem Hauptziel erklärt. Der Kardinal bedient sich dabei des fanatischen M. Anquilar, der mit einer Horde von Schlächtern durch Land zieht und die Sünde vertreiben will. Die einzige Chance sich gegen diese Bedrohung zu verteidigen, ist ihr Zusammenhalt und Erfindungsgabe, denn Ihre Bewaffnung ist äußerst gering. Das Kind des Kardinals ist teilweise ein erzählender Roman und teils eine Farce. De Bernières ist sehr an seinen Figuren gelegen und man merkt ihm sein augenscheinliches Interesse nicht nur am südamerikanischen Lebensstil, sondern auch an seinen Figuren und nicht zuletzt auch an der Entwicklung seines Schreibstils an. Natürlich sollte man alle drei Romane lesen, aber auch jeder für sich funktioniert. Toll.cg (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)




Das Kind des Kardinals